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Das Studienprogramm des GRK

Das Studienprogramm des GRK führt die transdisziplinäre Anlage des Forschungsprogramms mit den fachspezifischen Anforderungen an die geisteswissenschaftliche Promotion innerhalb von drei Jahren zusammen, um die Verbindlichkeit eines strukturierten Curriculums bei gleichzeitiger Möglichkeit zur individuellen Schwerpunksetzung zu gewährleisten. Das GRK schafft mit dem Studienprogramm optimale Rahmenbedingungen für die fachliche Qualifikation und für die Employability. Es unterstützt die Beteiligten sämtlicher Stufen von der Master- bis zur Postdoc-Phase systematisch im Vorhaben, eine international sichtbare und wettbewerbsfähige Forschungsleistung in angemessener Zeit vorzulegen. Diese Ziele sind zu erreichen, indem die Student*innen und Graduierten

  1. den Wissenserwerb, dessen Vertiefung und Übertragung in wissenschaftliche Arbeiten – im für das jeweilige Qualifizierungsziel adäquaten Umfang – in einem Umfeld realisieren können, das ihrer wissenschaftlichen (Weiter-)Entwicklung ausnahmslos zuträglich ist. [Wissenschaftliches Arbeitsumfeld]
  2. Kompetenzen ausbilden, die Instrumentarien sowie die Perspektive und Reichweite der eigenen Forschung, ihrer Praxis und der Verortung inner- und außerhalb der eigenen Fachkulturen kontinuierlich zu befragen und in offenen Diskussionsforen verschiedener Art zu reflektieren [Reflexions- und Methodenkompetenzen]
  3. ihre eigenen Fähigkeiten zur (Weiter-)Qualifikation für den Arbeitsmarkt erweitern [Kern- und Schlüsselkompetenzen]
  4. ein eigenes Forschungsnetzwerk mit nachhaltigem Bestand und weitreichenden Anknüpfbarkeiten in der Fachcommunity sowie angrenzenden Disziplinen national und international aufbauen [Vernetzung und Sichtbarkeit]

Zur Umsetzung und Dokumentation dieser Ziele sieht das Studienprogramm mehrere ineinandergreifende Elemente vor. Diese ergeben sich unmittelbar aus dem Forschungsprogramm und dem Selbstverständnis des GRK. Sie sind somit in nachvollziehbarer und zielführender Weise im Studienprogramm implementiert und in ihrer Funktion für alle Beteiligten transparent. Dadurch wird ein Umfeld geschaffen, in dem Fähigkeiten trainiert und eigenständig Lösungsmodelle entwickelt werden, um flexibel auf eine sich gleichermaßen beschleunigende, hyperkonnektive, algorithmisierte und zugleich durch Operationen der (sprachlichen) Komplexitätsreduktion zur Beobachtbarkeit ausgebremste Lebenswirklichkeit zu reagieren. In Auseinandersetzung mit einer sich von vermeintlich festen Wissensordnungen und an dieselben geknüpften Wissenschaftsmodellen zusehends verabschiedenden Welt erwerben die Student*innen und Graduierten unter dem theoretischen und methodischen Dach des GRK vielfältige Fähigkeiten, die für zukünftige – auch außerhalb der Wissenschaft liegende – gestaltende Berufsfelder unabdingbar sein werden.